Großstädte und Metropolen setzten immer wieder neue Modetrends - Urban Trends. Darunter fällt auch das Projekt einer Modedesignerin und einer Grafikerin: Zusammen sind sie „Stadtkluft“.
Wenn eine Grafikerin und eine Modedesignerin sich zusammentun um neue urbane Trends zu entwickeln, kann sich das Ergebnis sehen lassen. Auf den ersten Blick wirken die Stücke von Claudine Brignot und Sandra Siewert, wie normale Kleidungsstücke. Auf den zweiten Blick jedoch kann man auf den Stücken kleine Liebeserklärungen an verschiedene Metropolen der Welt erkennen. Von Berlin bis Tokyo. [...mehr]
Den Tulpenrock als aktuellen Trend zu bezeichnen, ist eigentlich nicht ganz richtig. Bei diesem Stück handelt es sich um eines, das nie wirklich aus der Mode kommt, sondern stets in verschiedenen Variationen und Abwandlungen bei aktuellen Modenschauen namhafter Designer wiederzufinden ist.
So sah man den Tulpenrock beispielsweise aktuell bei Gucci für die vergangene Frühjahr/Sommer-Kollektion, bei Stella McCartneys aktueller Resort-Linie und Clements Ribeiros aktueller Herbst/Winter-Kollektion. Auf nahezu jeder Modenschau sind die Stücke vertreten und werden von den Designer auf stets neue Weise erfunden und integriert. [...mehr]
Der Trend zur Uniform zeichnete sich schon in den letzten Jahren ab, äußerte sich jedoch oftmals in T-Shirts und Hemden mit Schulterklappen sowie Mänteln, die an das Klischee eines Zirkusdirektors erinnern. Dieses Jahr haben sich die Designer etwas Besonderes einfallen lassen.
Eine Uniform hat stets etwas Strenges und Verkleidendes an sich – Nicht jedoch, wenn man diese Details mit einer besonderen Freizügigkeit kombiniert und mit einer Menge Selbstironie serviert. Mal als Zimmermädchen mit einem schwarzen Kleid und weißem Kragen oder als strenge Gouvernante in einem hohen Rock und einer hochgeschlossenen Bluse – selbst mit einer spanischen Halskrause aus Zeiten der Renaissance wirken die Models, die bei den Modewochen für den Herbst/Winter 2010/2011 über die Laufstege stolzierten, niemals streng. [...mehr]
Das Empire-Kleid ist das Trendmodell der Saison. Elegant und zugleich mädchenhaft ist es vielseitig kombinierbar. Charakteristisch sind die kurzen Puffärmel und das Satin-Band knapp unterhalb des Busens. Durch diesen hübschen Kniff können auch Problemzonen unauffällig kaschiert werden. Nicht zuletzt deswegen eignet sich das Empire-Kleid auch hervorragend als Umstandsmode.
Doch keine Sorge, für Frauen ohne Bäuchlein ist der angesetzte Rockteil oftmals in Falten gelegt, die ab der Hüfte wieder aufspringen. [...mehr]
Mary Quant, eine britische Modedesignerin, wurde am 11. Februar 1934 in Blackbeath geboren. Nach ihrem erfolgreichen Studium in einer führenden Designschule in London eröffnete sie 1955 gemeinsam mit Alexander Plunket Greene, den sie später heiratete, eine Boutique an der Londoner Kings Road.
Bald darauf begann sie auch eigene Mode zu entwerfen und hatte wegen ihrer günstigen Stoffe und erschwinglichen Preise bald eine große und junge Kundenschar. Zu ihren wohl bedeutendsten Kreationen gehört zweifellos der Minirock. Allerdings sind auch der Regenmantel und flache PVC-Stiefel ihrem Einfallsreichtum zuzuschreiben. Aus diesem Material wurden bis zu jener Zeit lediglich Bodenbeläge oder Tischdecken gefertigt. Besonders in den 60ger Jahren kreierte sie einen eher kindlichen Frauentyp mit einer geometrisch glattgeschnittenen Fönfrisur. Der Look von Mary Quant wurde in dieser Zeit zum Markenzeichen einer ganzen Generation.
Mary Quant gründete 1963 die Versandgruppe „Ginger Group“ und startete zwei Jahre später ihren Amerika-Versand. Sie erhielt bereits ein Jahr später - 1966 – von Königin Elisabeth II. den „Order of the British Empire“, einen britischen Ritterorden, der 1917 von König Georg V. gestiftet und bisher am häufigsten verliehen wurde. Natürlich erschien Mary Quant zu dieser Zeremonie im Minirock. [...mehr]